12 h-Wanderungen

VIVALPIN Blog

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete!

Endlich Wochenende! Die Möglichkeiten sind vielfältig, die Vorfreude ist groß, da lohnt sich in jeden Fall eine gewissenhafte Planung, die noch vor der Tourenauswahl mit dem Wetterbericht beginnen sollte. 

Von den typischen 0815-Wetter-Apps raten wir in diesem Zusammenhang dringend ab, denn diese Algorithmen sind in der Regel nicht für das Hochgebirge gerechnet und somit für eine clevere Tourenplanung völlig ungeeignet. Eine gute Basis ist hingegen der Alpenwetterbericht, der von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Innsbruck ZAMG erstellt und z.B. auch vom DAV verwendet wird und für den gesamten Alpenraum gilt. Ergänzt durch Webcams in der Region kann man sich damit einen guten Überblick über die Verhältnisse verschaffen. Für „Fortgeschrittene“ sind auch die Meteomedia Messwerte sehr aussagekräftig, denn sie beziehen sich direkt auf Wetterstationen im Gebirge. 

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Tourenplanung ist natürlich auch die mitzuführende Ausrüstung. Da ist weniger zwar oft mehr, aber auf einige Gegenstände sollte man im Hochgebirge NIE verzichten: Dazu gehört unter anderem immer eine kleine Notfallapotheke, auch bei günstigem Wetterbericht immer ein wasser- und winddichter Wetterschutz und immer ausreichend zu trinken. Und nicht zu vergessen immer ein Handy mit vollem Akku...

Current Conditions #43

Endlich Sommer - und was nun? 

Endlich Sommer und was nun?
Viele berichten von den besten Skitagen des Winters im April und Mai - auch am Wochenende erwarten die unersättlichen Ski- und Snowboardfreaks nochmals beste Tourenverhältnisse im Hochgebirge. 
Alle anderen dürfen sich auf ein frühsommerliches Wochenende freuen. Mit viel Sonne, aber auch mit Schauern und Gewittern. Unser Tipp: Raus in die Natur entweder oberhalb von 2.000 Metern zum Skifahren und Snowboarden oder unterhalb von 1200 Metern zu allen anderen Bergsportarten.

Das Beste kommt noch

Ein Vorgeschmack für fantastische Frühlings-Touren und -Abfahrten.

Wohl dem, der die aktuelle Woche in den Bergen beim Skifahren oder Snowboarden verbringen konnte. Frühlingshafte Temperaturen, eine teilweise günstige Lawinensituation machen Appetit auf lange Firnabfahrten und ein Apres-Bier im T-Shirt in der warmen März-Sonne.

Auch wenn fürs Wochenende wieder eine Kaltfront vorhergesagt ist, die nächsten Frühlingstage kommen bestimmt und die Geduld lohnt sich!

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Powder, Powder und nochmals Powder!

Das musste ja mal so kommen: Es schneit und schneit und schneit - in Lagen oberhalb 1800 Metern werden am Alpennordhang bis zu 1 Meter Neuschnee erwartet.

Da juchzt der Powderfreak - trotzdem muss dringend von Variantenabfahrten abgeraten werden, solange sich die Lawinenlage nicht entschärft hat. Die gute Nachricht ist aber, dass endlich die bis dato zu geringen Schneemengen im Alpenraum ausgeglichen werden.

Fantastische Bedingungen melden unter anderem die Skiorte im Wallis, allen voran Saas-Fee, wo auch die Berg- und Skischule Skitouren und Freeride-Wochen anbietet.

Lust auf Powdern? Das Angebot der Berg- und Skischule ist riesig und bis Ende April finden sich dort fantastischen Kurse und Führungen.

Powder, powder und nochmals powder!

Ein Wochenende zum Verschnaufen

Föhn im Norden, Schneefall im Süden.

Nach Traumwochenenden mit blauem Himmel und Neuschnee kommt jetzt ein Wochenende zum Verschnaufen, zum Träumen und zum Pläne schmieden. Die Verhältnisse in den Skigebieten sind nach wie vor hervorragend, für ausgedehnte Skitouren oder Freeride-Abfahrten sollte man aber bessere Verhältnisse abwarten.

Apropos Pläne schmieden: Ein Geheimtipp der Berg- und Skischule ist die Region Savognin und Bivio am Julierpass in Graubünden mit perfektem Skigelände, endlosen Möglichkeiten, wenig Betrieb und zwei herrlichen Skigebieten.

Die SportScheck Berg- und Skischule bietet über Ostern zwei Tourenwochen am Julierpass auf einer 2.000m hoch gelegenen Ski-Hütte an. Ein besonderes Erlebnis in großartigen Hochgebirgslandschaft.

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Der Winter kommt zurück!

Ja, in den letzten Tagen war es ziemlich warm, aber jetzt kriegen wir noch mal Neuschnee!

Nach Regen, Sonne und Föhn kehrt der Winter nochmal zurück. Bis zu 30 cm Neuschnee können auf der Alpen-Nordseite fallen. Da empfehlen wir jedem Skifreak dingend, am Samstag bei voraussichtlich schönem Wetter am Berg zu sein.

Bei aller Euphorie solltet ihr aber berücksichtigen, dass die Lawinengefahr voraussichtlich auch wieder zunimmt und auf Stufe 3 = erheblich ansteigen wird. Denn bei starkem Wind entstehen in höheren Lagen frische Triebschneeansammlungen. Die üblichen Verdächtigen sind schattseitige Hänge und Kammlagen jeder Richtung vor allem oberhalb von 2.000 Metern. Hier findest du detailliertere Infos für Bayern, Tirol, Salzburg und die Schweiz.

Die Skischule ist für das Wochenende leider schon ausgebucht. Im März haben wir noch Plätze frei für Erwachsenen Wochenendkurse ohne Übernachtung.

Für Freerider und Tourengeher hat die richtige Saison erst begonnen: Bei unseren  Angeboten für Einsteiger, Fortgeschrittene und Experten findet jeder seine Traumtour.

Für Familien, Tourengeher, Freerider, Schneeschuhwanderer empfehlen wir ganz besonders unser Partner-Skigebiet Savognin in Graubünden (CH). Wir waren auf jeden Fall begeistert von dem modernen Skigebiet, der großartigen Hochgebirgslandschaft und den vielen Möglichkeiten!   

 

Powder und Sonne - mit ein bisschen Glück erwartet uns das perfekte Wochenende

Verwöhnt durch die letzten Wochenenden fragt man sich, ob eine Steigerung für Wintersportler eigentlich noch möglich ist. Oder anders gesagt: Was würde sich ein Skifahrer oder Snowboarder wünschen, wenn er zwei Wünsche frei hätte? Richtig: Frischen Neuschnee und Sonnenschein. Und genau das könnte am kommenden Wochenende in den Nordalpen passieren. Eine Kaltfront trifft am Freitag auf die Berge und sollte dann im Laufe des Samstags wieder Sonne und blauem Himmel weichen. Also ab in die Berge, denn die Unterlage ist perfekt!

Die Skischule ist fürs Wochenende leider schon ausgebucht, für den Freeride Tageskurs auf der Zugspitze gibt es noch Restplätze.

Wer frischen Powder sucht, dem empfehlen wir Best Powder Freeride in einer Top Freeride Destination vom 23.-26.02.2017

Was immer ihr dieses Wochenende vor habt, ich wünsch euch viel Spaß dabei

Christof

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DMAX Wintercamp 2017

Stell dir vor du sitzt auf der Couch und chillst. Es ist Winter. Und die Heizung ist ausgefallen. Dein Haus hat kein Dach und dein Zimmer keine Wände und es stürmt mit knapp 100km/h. Ungefähr diese Verhältnisse erwarteten uns beim Zeltaufbau im DMAX Wintercamp.

Dabei ging alles so entspannt los: DMAX hatte ein Winterbiwak im Stubai verlost und zwei Bergführer der SportScheck Berg- und Skischule begleiteten die zehn Gewinner. In Neustift bei der Materialausgabe schien die Sonne und wir hatten fast schon T-Shirt Wetter.

DMAX Wintercamp 2017

DMAX Wintercamp 2017

Zu Akklimatisationszwecken ging es erst für eine Nacht auf die Dresdner Hütte. Zum Glück, denn auch hier ist die Luft schon deutlich trockener gewesen als unten. Nachdem wir eine Tonne Film- und Biwakequipment auf die Hütte gewuchtet hatten, gab es eine Vorstellungsrunde und ausführliche Tipps zum Warmbleiben. Viel trinken ist wichtig schärften uns die Guides ein. Kein Problem. Das kriegen wir hin.

DMAX Wintercamp 2017

Nach einem opulenten Frühstück geht es am nächsten Tag endlich los. Wir nehmen die Bahn zum Eisgrat, doch dann ist Schluss mit Faulenzen. Die Bahn zum Schaufeljöch ist gesperrt aber mit Tourenskiern und Schneeschuhen kämpfen wir uns durch den Sturm nach oben. Angenehmer Nebeneffekt: durch das Sauwetter und den Ausfall der Bahn haben wir den Gletscher für uns alleine. Eine ebenso schöne wie seltene Erfahrung.

„Jetzt ist es nicht mehr weit und das Steilste haben wir hinter uns. Außerdem wird morgen das Wetter besser“. Andi bringt die drei großen Bergführerlügen ohne rot zu werden – heute stimmen sie nämich alle. 

Zum Glück finden wir an der Gipfelstation einen windgeschützten Platz zum Umziehen dann geht es wieder in den Sturm. Dabei sind die Temperaturen gar nicht so dramatisch: ca.-6 Grad hat es hier auf 3.000 Metern, aber der Wind sorgt dafür, dass zuschauen keine Option ist.

Sechs Zelte müssen zusammengebaut und eingegraben werden. Keine leichte Aufgabe, wenn einem ständig alles um die Ohren fliegt. Als erstes ebnen wir einen Platz von ca. 3×3 Metern, dann stechen wir mit der Schaufel große Schneebrocken aus. Die haben zwei Funktionen: zum einen halten sie das Zelt an seinem Platz, zum anderen schirmen sie den Wind ab. Allerdings brauchen wir ziemlich viele von diesen Dingern und so sind wir im Wesentlichen am Schaufeln und Schneeschleppen.

Alle Teilnehmer haben sich gestern zum ersten Mal gesehen, doch am Berg arbeiten sie zusammen wie alte Bekannte. Alle sind fit und gut drauf. Zwei Jungs fühlen sich mit dem Zeltaufbau offenbar unterfordert und gehen noch spontan auf die Schaufelspitze.

DMAX Wintercamp 2017

Machen die Sache deutlich angenehmer: Gute Schuhe von Lowa.

Vorher gibt es aber für alle erst noch ein Menü aus Tütennudeln, Schokolade und Kaffee. Der Hunger treibt es rein und der Anstand sorgt dafür, dass es auch dort bleibt – wobei so schlimm wie immer behauptet schmeckt’s gar nicht. Dann geht es zu einer Stirnlampenwanderung um den Block und dann auch recht bald in den Schlafsack. Zum Glück legt sich der Sturm im Laufe des Tages und in der Nacht klart es auf.

Im Zelt hat es ca. 0 Grad. Mit Daunenschlafsack und Isomatte lässt sich die kurze Nacht darin gut überstehen.

DMAX Wintercamp 2017

DMAX Wintercamp 2017

Einigen Campern wird es sogar zu warm und selbst die Ladies erzählen nur etwas von kalten Füßen am Morgen.

Viel zu schnell geht alles vorbei und wir müssen die mühsam eingegrabenen Zelte wieder genauso mühsam ausgraben und verpacken. Die Bewegungen sind noch etwas steif und langsam, denn Kälte und Höhe zehren an den Kräften, aber gemeinsam schaffen wir auch diese Aufgabe.

Dann fahren wir alleine über unverspurte Pisten zum Eisgratresaurant, wo ein Frühstücksbuffet mit Erdbeeren und Ananass auf uns wartet. Quasi ein Highlight nach dem anderen.

Am Ende haben alle das Biwak gut überstanden. Die Bergführer Andi Kuban und Andi Bucher haben sich perfekt um uns gekümmert und immer die richtigen Tipps parat gehabt. Da ist es echt ein bisschen schade, dass unser Ausflug schon wieder vorbei ist. Aber wir haben gemerkt, dass eine Nacht im Schnee auf 3.000 Metern  kein Ding der Unmöglichkeit ist. Nummern und Accounts sind ausgetauscht, so dass man sich auch in Zukunft zusammenfindet und wer weiß vielleicht treffen wir uns alle bald wieder im Schnee.